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Zustand unserer Oldtimer,

Veteranen und Rennwagen

Fahrzeugbeschreibung

unserer Oldtimer & Veteranen & Rennwagen (siehe u.a. in der Rubrik AGB`s)

Fahrzeugbeschreibung & Fahrzeugzustandsbeschreibung unserer angebotenen Fahrzeuge:

Zu unserem Verkauf von Oldtimern & Veteranen & Rennwagen

Für die Personen, die einen Oldtimer bzw. Veteranen mit einem Neuwagen vergleichen möchten /Zustandsbeschreibung/Instandhaltung unserer Fahrzeuge:
Es ist ein Oldtimer bzw. Veteran und kein Neuwagen, d.h. die Teile sind zum Großteil auch so alt. Gebrauchsspuren und Abnutzungen, die im Laufe der Jahre entstehen, sind bei jedem Oldtimer bzw. Veteranen üblich. Um überhaupt ein Oldtimerkennzeichen (H-Kennzeichen) zu erhalten, muss das Fahrzeug weitesgehend original und älter als 30 Jahre sein, sonst erhält das Fahrzeug kein Historykennzeichen. Solch ein Fahrzeug bzw. Kulturgut ist daher natürlich anfälliger und pflegeintensiver als ein modernes Fahrzeug. Erscheinungen, wie z.B. poröse Gummidichtungen, Flugrost, Rost, Ölverlust, Beilackierungen, evtl. Blasenbildung, evtl. sichtbare Ausbesserungsarbeiten, Karosseriearbeiten (u.a.Schweißarbeiten) sind vorhanden und wurden durchgeführt. Oldtimer haben in der Regel Simmerringe, die Motor und Getriebe an den beweglichen Teilen abdichten sollen, die sich bei Wärme ausdehen oder bei Kälte zusammenziehen können. Diese dichten daher nie ganz perfekt ab, auch können sie porös sein, so wie andere Dichtungen. Einige Veteranen haben die Motorentlüftung ins “Freie”, nicht wie üblich in den Luftfilter, somit ist ein Tropfen des Fahrzeuges üblich. Korkdichtungen und getränkte “Kordeln” wurden einst als Dichtmaterial verwendet, daher wir das Lecken von Öl bei einem Oldtimer oder gar Veteranen nie ausgeschlossen sein, es ist kein heutiges Fahrzeug. Im Laufe der Jahrzehnte können ggf. viele Arbeiten durchgeführt worden sein, die aufgrund der vergangenen Jahrzehnte nicht immer alle dokumentiert, nachzuvollziehbar und erkennbar sind.

Besonders bei Oldtimern/Youngtimern (Fahrzeuge ab einem Alter von mind. 20 Jahren) wird vereinbart, dass der technische Zustand nicht dem heutigen Standard entspricht und das Anspruchsdenken dementsprechend reduziert wird. In diesem Fall kann der Verschleiß einzelner Bauteile, dazu gehören auch die strukturelle Materialermüdung sämtlicher Bauteile, sehr weit fortgeschritten sein und unterliegen nicht der Sachmangelhaftung/Gewährleistung. Gleiches gilt für schadhafte Dichtungen, die altersbedingt in den meisten Fällen zur Undichtigkeit führen und dadurch Öl oder andere Flüssigkeiten verlieren durch Abtropfen, was sogar zu Funktionsstörungen führen kann. Sichtbare Deformationen oder Schweißarbeiten, können von einem Unfall aus der Vergangenheit stammen oder von Restaurierungsarbeiten. Bei einem Oldtimer kann es aufgrund des Alters bereits bei kurzer Inbetriebnahme schon wieder zu Defekten oder verstärktem Flüssigkeitsaustritt kommen, die am Tag der Übernahme nicht vorgelegen haben und daher auch nicht der Sachmangelhaftung/ Gewährleistung unterliegen. Das Gleiche betrifft auch modernere Fahrzeuge mit hohen Laufleistungen. Der Umfang eines „verbrauchten Zustands“ sowie „Verschleißfortschritt“, wurde beim jeweiligen Verkaufspreis berücksichtigt.

Rennfahrzeuge haben einen anderen Maßstab.Fahrzeuge ohne Straßenzulassung, wie z.B. Rennfahrzeuge, die u.a. für Rennen benutzt werden, haben einen viel höheren Verschleiß. Motoren, Getriebe und alle anderen Bauteile unterliegen einem sehr hohen Verschleiß. Bauteile, wie z.B. der Motor, müssen im Rennalltag teils schon nach wenigen Rennen wieder überholt werden, dies gilt insbesondere für historische Rennfahrzeuge. Bauteile können hier teils nach einem Rennen verschlissen sein und müssen ausgetauscht oder überholt werden. Auch können Fehlbedienungen, wie z.B. Überdrehen des Motors oder falsche Schaltvorgänge sofort einen massiven Schaden u.a. an Motor und Getriebe verursachen. Karosserieteile an solchen Rennfahrzeugen sind verformt, teils wegen der Überbeanspruchung oder auch durch Rennunfälle. Rennunfälle gehören zum Alltag eines Rennwagens. Ein Rennwagen wird daher immer wieder gerichtet und instandgesetzt und dies nicht nach irgendeinem vorgeschriebenen Standard oder gar nach TÜV- Richtlinien etc.. Der Motor eines Rennwagens wird an das Maximum seiner Leistungsgrenze gebracht, somit ist der Leistungsschutzpuffer, der bei üblichen Fahrzeugen und deren Motoren vorhanden ist, nicht mehr aktiv. Diese Überbeanspruchung gilt für alle Bauteile an einem Rennfahrzeug. Der Käufer eines Rennwagens ist sich somit bewusst, dass dieses Fahrzeug Unfälle hatte und Reparaturen durchgeführt wurden, die nicht dem Tüv oder dem üblichen Standard entsprechen müssen. Auch die verbauten Baugruppen müssen über keine Zulassung verfügen und sind teils an Stellen verbaut, die normalerweise nicht üblich bzw. zulässig sind, sie müssen keinem Standard, irgendwelchen Richtlinien oder irgendeiner Zulassung entsprechen. Auch die Lautstärke und Abgaswerte eines Rennwagens  unterliegen keinerlei Grenzwerten. Ein Käufer hat bei einem Rennwagen keinerlei Gewährleistungsrecht und jegliche Sachmängelhaftung ist ausgeschlossen. Alle Bauteile werden über das übliche Maß beansprucht, somit erlischt jegliche Gewährleistung eines jeden Herstellers jener verbauten Bauteile. Es ist ein Rennwagen. Der Käufer eines Oldtimers bzw. Veterans ist sich somit bewusst, dass es sich hierbei um ein Kulturgut handelt, das mehr Pflege, Wartung sowie Aufmerksamkeit benötigt, als ein modernes Fahrzeug. Der Staat unterstützt das Erhalten von diesem Kulturgut, daher genießen Besitzer eines Oldtimers bzw. Veterans durch die Oldtimerabnahme einen sehr vergünstigten Steuer- und Versicherungssatz in Deutschland.

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